Wer hätte gedacht, dass sich unser Arbeitsleben mal so stark ändert und das in so kurzer Zeit. War es vor Corona noch gang und gäbe für einen Workshop auch mal eine Reise von 1000 Kilometer anzutreten, um sich effektiv eine Stunde zu unterhalten, hat sich gezeigt, dass sich doch vieles per Videokonferenzen klären lässt.

Jeder Griff zur Maus kann bei der Bedienung einer Software den Arbeitsrhythmus stören. Wechsel von der Tastatur zur Maus und wieder zurück können schnell als störend empfunden werden. Deswegen ist es bei der Softwareentwicklung wichtig, die Software so zu gestalten, dass sie mit möglichst wenigen Wechseln des Eingabegerätes bedient werden kann.

In meinem Studium gab es ein Standardwerk für die Programmierung mit C von den Autoren Kernighan und Ritchie. Darin gab es ein Kapitel mit „absurden“ Definitionen: Zeiger auf Zeiger auf eine Funktion, die einen Zeiger auf ein Array zurückliefert – oder so ähnlich. Und wenn ich den Code von manchen Jungprogrammieren sehe, muss ich immer mal wieder daran denken.

Für ein Kundenprojekt gab es bisher kein Setup und die Verteilung von Updates wurden mit einem Tool vorgenommen, welches die Dateien manuell von einem Netzlaufwerk auf den Client kopiert. Dazu waren Administratorberechtigungen erforderlich. Grundsätzlich kein Problem, wenn die Ordner nicht immer wieder manipuliert worden wären und die Schreibrechte verlorengegangen wären.

Durch eine geforderte Dokumentation (Laufzeitanalyse im Sinne von Produktlebenszyklus) für eine Software, bin ich auf das Framework .net 5.0 gestoßen. Dieses neue Framework ist die Zukunft der .net-Entwicklung – mein tägliches Brot. Um bei einem Projekt auf dem neuesten Stand mit dem .net-Framework zu sein, wollte ich das Zielframework auf .net 4.8 ändern, doch dieses Zielframework wurde mir nicht angezeigt, obwohl es installiert ist.