Es lässt sich nicht leugnen: In Sachen technischer Neuerungen, egal ob Soft- oder Hardware, bin ich ein early adopter – also ein Nutzer der ersten Stunde. Wenn ein Softwareupdate ansteht oder es eine neue Version einer Entwicklungsumgebung gibt, kann ich es kaum abwarten, die Aktualisierung durchzuführen. Ob mich das schon in Schwierigkeiten gebracht hat? Und ob. Projekte ließen sich nicht mehr übersetzen und es war schon öfters aufwändig, die Aktualisierungen durchzuführen. Besonders ärgerlich, wenn später ein automatischer Migrationsprozess zur Verfügung gestellt wird.Wie ich drauf komme?

Gestern Abend las ich von dem MacOS-Update „Big Sur“. Natürlich wollte ich es gleich installieren, der Aufruf brach aber leider mit einem Fehler ab – das konnte ich heute Morgen aber nachholen.

Von einem Kunden wurde ich wegen der Laufzeit einer dort eingesetzten Software gefragt. Dabei ist die Lebensphase der Software, also wie lange sie noch im Einsatz sein wird, die Rede. Das führte dazu, dass ich mich nach über 20 Jahren Entwicklung mit dem .net-Framework das erste Mal näher mit dessen Zukunft beschäftigte. Das führte dann zu .net 5 und ich dachte mir: „Stellste das Projekt, an dem du gerade arbeitest, mal um“. Das wäre prinzipiell auch gegangen, wenn nicht das Enitiy-Framework in Verbindung mit einer mySQL-Datenbank zum Einsatz kommt. Die offizielle Bibliothek unterstützt es bei weitem noch nicht und eine andere Variante (https://github.com/PomeloFoundation/Pomelo.EntityFrameworkCore.MySql) erst in einer alpha-Version. Also beobachte ich die Entwicklung mal weiter, beschäftige mich bei Gelegenheit mit dem neuen .net 5.0 und wenn es passt und es notwendig wird, konvertiere ich das Projekt.

earlyadopter